Steinkogel

 

 

Herzlich Willkommen auf Steinkogel!

Obwohl die Planung von Steinkogel erst im Oktober 2016 einsetzte, reichen die Ursprünge von Steinkogel bereits bis in das Jahr 2015 zurück. Wie auch schon auf einigen vorherigen Maps entschieden wir uns, die Karte auf Basis eines realen Höhenmodells anzulegen. Von Anfang an lautete das erklärte Ziel, die Map mit einer Mittelstation und über 100 Kabinen einmalig zu machen. Schnell entstanden die ersten Grundzüge der Map, wie zum Beispiel die abgelegene Talabfahrt beginnend an der Graukofelbahn oder die fixgeklemmte Sesselbahn mit der Moseralmhütte.

 

Bedingt durch einige personelle Wechsel veränderte sich der Charakter der Map laufend. So unterscheidet sich die Region hinsichtlich der Ausgestaltung deutlich von anderen Maps und unterstreicht so den einzigartigen Flaire des Steinkogels. Mit über 6 km² augestalteter Fläche präsentiert sich das Gebiet als besonders weitläufig.

Viele funktionelle Details schmücken die Map aus. So sind neben den funktionsfähigen Parkplatzschranken auch eine Baustellenampel, funktionsfähige Rolltreppen sowie Rolltore auf der Map zu finden. Zusätzlich wurden verschiedenste Features aus vorherigen Maps wieder verwendet, wie zum Beispiel Uhren, parkende Autos, animierte Pistenpläne oder eine Geschwindigkeitsanzeige.

 

Das Highlight der Map ist zweifellos die 8-MGD Steinkogelbahn mit ihrer Mittelstation und dem Unterflurbahnhof. Aber auch die 6-CLD/B Graukofelbahn, die an der Mittelstation der Steinkogelbahn startet, verfügt über einige Besonderheiten: Die Bahn besitzt einen Stichgleisbahnhof, der im Gebäude der Talstation integriert ist. Außerdem sind an den Sesseln blaue Wetterschutzhauben montiert, die das Design des Skigebietes elegant ergänzen. Des weiteren befindet sich in dem Skigebiet noch der 4-CLF Moseralmlift sowie eine steuerbare Lawinensprengbahn und eine Lastenseilbahn in zwei Sektionen. 

 

Geschichte

Als der Skitourismus vor allem ab den 1950er Jahren einen großen Aufschwung verzeichnete, wurden die Überlegungen und Pläne zum Bau eines Skiliftes in Stegau immer konkreter. Stegau war bis zu diesem Zeitpunkt ein touristisch eher unbekannter, verschlafener Ort in den Starzer Alpen, welcher vor allem für seinen See bekannt war, der alljährlich im Winter wieder zufror. Dieser See galt als absoluter Geheimtipp im Eislaufsport.

Den ersten Beschluss zum Bau eines Skiliftes und zur Gründung der dazugehörenden Gesellschaft gab es aber wegen finanzieller Probleme der Gemeinde erst knapp 30 Jahre später. In der Gemeinderatssitzung am Freitag, den 8. Februar 1980 wurde beschlossen, dass im folgenden Sommer ein fix geklemmter 2er Sessellift (2-CLF) errichtet werden solle. Die Trassierung ähnelte damals bereits stark der heutigen Trasse der Steinkogelbahn Sektion I. Das damit erschlossene Gebiet galt schon zuvor als sehr schneesicher und so wurde der Bau nahezu einstimmig beschlossen. Den Zuschlag für die Herstellung der Seilbahntechnik erhielt die Firma Doppelmayr aus dem beschaulichen Wolfurt. Und so konnte schon knapp vier Monate später, am 18. Juni 1980, mit dem Bau des Lifts begonnen werden, der fortan den Namen Stegaulift tragen sollte. Schon bei Eröffnung des Liftes am 3. Dezember wurde klar, dass die verfügbaren Kapazitäten zu gering waren. Die de facto vollständige Auslastung des Liftes in den Ferien und an vielen Wochenenden sorgte zwar für lange Warteschlangen, polierte die Kasse der Bergbahnen aber entscheidend auf. Die junge Seilbahn-Gesellschaft Stegau entschied sich daher schon früh, die Planung des nächsten Liftes in Angriff zu nehmen. Die Wunschtrassierung führte dabei von der Bergstation des Stegaulifts über einen Bachlauf hinauf in Richtung des Graukofelsattels. Um genügend Kapazitäten vorzusehen, wurde ein Dreiersessellift (3-CLF) als Typ gewählt, was sich später als hervorragende Entscheidung herausstellen sollte. Ab der Wintersaison 1981/82 war nun auch der Graukofellift im Betrieb, der ebenfalls von Doppelmayr ausgeführt wurde.

Die nächsten Expansionspläne sahen vor, einen Lift auf den geländemäßig für den Skitourismus besonders interessanten Steinkogel zu errichten, scheiterten jedoch im Jahr 1984 vorerst am sehr schwierigen Gelände und mangelnden Trassierungsmöglichkeiten. Das Schutzhaus Moseralm hingegen konnte planmäßig im Sommer des Jahres 1984 fertiggestellt werden. Dabei konnte es aufgrund der Lage zunächst nur von Sommertouristen bei Bergtouren genutzt werden. Wenig später, nämlich schon im Folgejahr 1985, entschied man sich aber, die Moseralm mit einem Schlepplift (2-SL) auch an das Skigebiet anzubinden und für den Skitourismus zu öffnen. So wurde schon im Jahr 1985 der Moseralmlift gebaut und in Betrieb genommen. Seine Trasse reichte vom heutigen Start des Moseralmlifts bis zum Schutzhaus-Moseralm. Nun waren schon drei Anlagen in Betrieb und die Besucherzahlen stiegen von Jahr zu Jahr.

Im Jahr 1993 war es dann so weit. Nach eineinhalb Jahren Planung im vierten Anlauf konnte man endlich den Bau des langersehnten "Steinkogellift" beschließen. Die Trasse glich schon damals der heutigen Steinkogelbahn Sektion II. So konnte nun endlich dieses interessante Gebiet erschlossen werden. Viele Gäste wurden dadurch in das Gebiet gezogen, welches im Jahr 1994 erstmals unter dem Namen "Skigebiet Steinkogel" auftrat und aus dem alten Gewand der Seilbahn-Gesellschaft Stegau herausschlüpfte. 

In den nachfolgenden Jahren bis 2003 erlebte das Gebiet einen großen Aufschwung und übermäßig gut ausgelastete Liftanlagen. Im  Jahr 1998 wurde ein deutscher Gastronom auf das Gebiet aufmerksam und erkannte ein Investitionspotential. Er erwarb ein Grundstück am Fuße des Graukofels und ließ dort ein Restaurant errichten, nämlich das heutige Restaurant Mittelstation. Dort wurden und werden regionale, traditionelle und deftige Speisen serviert und die Gäste bestens bewirtet.

Ende des Jahres 1999 kam es zu einem verheerenden Lawinenabgang am besonders lawinengefährdeten Graukofel. Ein erheblicher Sachschaden am Graukofellift war die Folge, sodass dieser die restliche Saison nicht mehr einsatzbereit war. Glücklicherweise gab es dennoch keine Verletzten, was an ein Wunder grenzt, denn kurz vor dem Lawinenabgang befand sich noch eine Skischulgruppe am Lift. Der Lift wurde im Sommer 2000 weitgehend repariert und konnte für die nächste Saison wieder in Betrieb genommen werden. 

Schon im Folgejahr 2001 kam es erneut zu einem größeren Lawinenabgang, der wiederum für starke Schäden am Graukofellift sorgte, der dieses Mal aber nach mehreren Wochen aufwändiger Reperaturen wieder den Fahrgastbetrieb aufnehmen konnte. Nach dem zweiten Unglück in so kurzer Zeit war jedoch allen Verantwortlichen klar, dass ein schnellstmöglicher Ersatz der Anlage unabdingbar war, ebenso wie die Absicherung dieses gefährlichen Gebiets. Der Ersatz dieses Liftes stand also von diesem Zeitpunkt an im Vordergrund und hatte höchste Priorität.

Dank des beschaulicheren Investitionsvolumens gelang schon im darauffolgendem Jahr 2002 die Errichtung einer Lawinensprengbahn (ABR) rund um den Graukofel zur kontrollierten Sprengung und damit Auslösung potentiell gefährlicher Schneezungen.

Der ausstehende Ersatz des Graukofellifts durch eine moderne 6er-Sesselbahn (6-CLD/B), die somit erste kuppelbare Anlage im Gebiet, konnte aus finanziellen Gründen erst 2006 ausgeführt werden. Diese Bahn hat nun eine weiter bergwärts und damit weniger lawinengefährdete Trassierung. 

Anfang des Jahres 2010 erfuhr man durch glückliche Umstände, dass ein Auftraggeber in der Schweiz vom Kauf- und Bauvertrag eines fixgeklemmten Vierersessellifts (4-CLF) absprang und damit eine solche Anlage zu äußerst günstigen Bedingungen erworben werden könne. Die Bergbahnen Steinkogel GmbH entschied sich ohne großes Zögern für den Kauf des Lifts und ersetzte damit den schon in die Jahre gekommen 2-SL Moseralmlift durch ebendiesen Vierersessellift. Die Bergstation der Bahn wurde dabei um ca. 35m bergwärts verlegt, sodass sich die Bahn effektiv um 70 m gegenüber des Schlepplifts verlängerte.

Die Bergbahnen Steinkogel GmbH waren mit der Entwicklung des Gebietes sehr zufrieden und entwickelten gemeinsam mit einem privaten Investor in den folgenden zwei Jahren eine Vision, die sich "Vision Steinkogel 2017" nannte. 2012 wurde diese Vision der Öffentlichkeit stolz präsentiert.

Das Konzept sah den Ersatz des Stegauliftes und des Steinkogellifts durch eine einzige Kabinenbahn (8-MGD) vor, welche die beiden Teilstrecken in der Mittelstation bedarfsweise verbinden oder trennen kann. So wäre es also möglich, im Tal in die Kabine einzusteigen und ohne Umsteigen erst wenige Meter unterhalb des Steinkogel-Gipfels die Kabine wieder verlassen zu müssen. Außerdem sah die Idee vor, die Hauptbesucherströme in Richtung des pistenmäßig interessanten Steinkogels zu verschieben. Die Finanzierung sollte dabei von Gemeinde, Land und einem Privatinvestor gedeckt werden.

Nach einer langen öffentlichen Debatte wurde 2014 offiziell von der Gemeinde Stegau in Absprache mit der Landesregierung die Genehmigung zum Start dieses Projektes bzw. dieser Vision erteilt. Noch im selben Jahr wurde die Firma Doppelmayr beauftragt und so konnte bereits 2015 mit den ersten Bauarbeiten begonnen werden. 

Der erste Bauabschnitt für 2015 sah zunächst nur den Bau der Sektion I vor. Der Stegaulift wurde also durch eine 8er-Kabinenbahn (8-MGD) mit 60 Kabinen und knapp 2.100 Personen Förderleistung ersetzt. Zudem wurde ein Bergstationskomplex für diese neue Stegaubahn errichtet. Gut zu erkennen war dabei an der Bergstation schon die vorgesehene Anbindung der Sektion II, die diese Bergstation zur Mittelstation machen würde.

Im nächsten Schritt wurde ein Jahr später auch der Steinkogellift abgerissen und nun durch die zweite Sektion der 8-MGD ersetzt. Die neue Bahn hört von nun an mit ihren beiden Sektionen auf den Namen Steinkogelbahn und war mit 95 modernsten Kabinen ausgerüstet.

Die neue Steinkogelbahn wurde von den Gästen mit Begeisterung aufgenommen und konnte noch mehr Tagesgäste als erwartet in das Gebiet locken. Entgegen aller Erwartungen gab es schon in der ersten Saison Kapazitätsengpässe an der Steinkogelbahn.

2017 schließlich wurde das Visionärprojekt "Steinkogel 2017" mit der Neuerrichtung einer modernen Skihütte mit Restaurantbereich nahe der Bergstation der Steinkogelbahn II abgeschlossen. Zusätzlich wurde die Steinkogelbahn auf die volle vorgesehene Förderleistung von 3.200 Personen pro Stunde und damit auf 141 Kabinen erfolgreich abgeschlossen.

Die Bergbahnen Steinkogel GmbH präsentierten schließlich am 8.August 2017 gemeinsam mit der Investorengruppe das vollendete Projekt und enthüllten das neue Corporate Design des Gebietes Stegau mit dem neuen Steinkogel-Logo.

  

Hier zu sehen: Graukofelbahn (6-CLD/B) Talstation mit der Steinkogelbahn I+II (8-MGD) Mittelstation im Hintergrund. 

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Spielen der Map Steinkogel.