Teuflertal

 

 

Herzlich Willkommen im Teuflertal!

Wie auch schon auf einigen Maps zuvor, entstand Teuflertal aus einem realen Geländemodell. Doch von Anfang an war klar: Teuflertal sollte anders werden als die Maps davor, insbesondere anders als Steinkogel. Schon der erste Entwurf des Geländes machte klar: Teuflertal wird ein kleines, feines Skigebiet in der Voralpenregion. Während mit Steinkogel alles größer, weitläufiger und umfangreicher wurde, soll nun wieder die Ruhe in den SRS zurückkehren. Und doch sorgen die drei kuppelbaren Anlagen auf der Map für genügend Aufgaben und Spielmöglichkeiten.

Wie schon Steinkogel war auch Teuflertal von mehreren personellen Wechseln geprägt. Zudem entwickelte sich die Idee des Gebiets von Tag zu Tag immer weiter, sodass die fertige Map sich von der ursprünglichen Planung sehr deutlich unterscheidet. Mit Teuflertal haben wir aber gleichzeitig auch den Trend aus dem Vorjahr fortgesetzt, neue Maps noch detaillierter und liebevoller zu gestalten.

Viele gewohnte Features finden sich auch in Teuflertal wieder. Uhren, parkende Autos, Pistenpläne, Geschwindigkeitsanzeigen, ... gehören mittlerweile zum Must-Have unserer Maps. Neue Funktionen gibt es nun vor allem im Detail: Funktionsfähige Drehkreuze an den Seilbahnstationen, noch mehr steuerbare Netze an den Stationen, eine bespielbare Rodelbahn, und noch vieles mehr.

 

Anders als die meisten Vorgänger hat Teuflertal kein Highlight, das die gesamte Map überstrahlt. Der Fokus liegt hier vielmehr in der Vielfalt. Drei vollständige kuppelbare Anlagen mit drei vollständig neu erstellten Stationsgebäuden bieten noch mehr Spielmöglichkeiten. Jede Anlage zeichnet sich durch ein besonderes Design aus - und doch fügen sich alle zu einem gemütlichen, einheitlichen Design auf Teuflertal zusammen. Speziell an der Map sind die vielen Kontaktpunkte zwischen den Anlagen - so gibt es an gleich zwei Punkten im Gebiet zwei Stationen direkt nebeneinander.

 

Geschichte

Schon seit jeher war das Teuflertal bei Bergbauern für seine ruhige und gleichmäßige Talsohle bekannt. Fernab von der Außenwelt entstand das Bergdorf Teuflertal mit seinen beschaulichen Almwiesen. Doch lange trauten sich nur wenige Fremde in das sagenumwobene "Tal des Teufels". Vor Jahrzehnten war hier, so erzählen es die Einheimischen, auf einer Anhöhe über dem Tal eine Herde Almvieh wild geworden. Wie vom Teufel getrieben sollen mehrere Kühe auf eine Klippe zugerannt und dort in die Tiefe gestürzt sein.

Ende der 1960er Jahre schlossen sich einige Bürger aus der Region zusammen, um gemeinsam einen Skilift auf die mystische Anhöhe des Teuflerberges zu errichten. Aus Ehrfurcht vor den Ereignissen der Teuflertal-Sage wurde der 1971 errichtete Zweiersessellift auf den Namen "Teuflerlift" getauft. Bis heute ist das Talstationsgebäude des historischen Teuflerlifts in seinem markanten Gelb-Farbton erhalten.

Doch dieser neue Lift sorgte nicht nur für Freude unter den Einwohnern. Da die zahlreichen Tagesgäste aus der Region überwiegend mit dem Auto anreisten, kam es im Winter nahezu täglich zu Unfällen auf dem steilen und schlecht befestigten Verbindungsweg zwischen dem Straßentunnel und dem alten Bergbauerndorf. Als trotz dieser Vorfälle Almwiesen im Bergdorf in Parkplätze umgebaut werden sollten, blockierten die ansässigen Bauern aus Protest den Verbindungsweg. Auch der schon damals geplante Jägerlift stieß auf Missfallen. Nach jahrelangen, hitzigen Diskussionen im Teuflertal konnte man 1975 endlich eine Einigung erzielen. So kam es, dass bei der Errichtung des Jägerlifts als 2-CLF sogar die anfangs skeptischen Bergbauern mithalfen. Ihre Motivation: Im Gegenzug sollten alle Autos aus "ihrem" Bergdorf verbannt werden.

Durch die Hilfe der Bergbauern gelang es, einen mehrwöchigen Rückstand gegenüber dem Zeitplan noch aufzuholen. Mit dem Beginn des Seilzuges wurde ein baldiger Wetterumschwung zu starkem Schneefall hin prognostiziert. Man begann nun, an mehreren Baustellen parallel zu arbeiten. Insbesondere die Bergstation sollte unbedingt noch vor dem verfrühten Wintereinbruch abgeschlossen werden. Am Tag des Seilspleißes sollten die letzten Bauteile für die Bergstation per Lastwagen angeliefert werden. Es lag bereits Schnee, und nur ein einziger Transport musste noch durchgeführt werden. Unweit der gefürchteten Teufels-Anhöhe ereignete sich das schlimmste Unglück in der Geschichte der Bergbahnen. Im Zeitstress geriet das Fahrzeug außer Kontrolle und stürzte von jener gefürchteten Klippe in den Abhang. Das Heck des Fahrzeugs riss eine neu errichtete Stütze mit sich. Fünf Arbeiter fanden ihren Tod, einige weitere wurden verletzt. Die pünktliche Einweihung des Jägerlifts war von einer Minute auf die andere unmöglich geworden.

Eine Saison lang bangte das Gebiet um sein Überleben. Der Parkplatz an der Talstation des Jägerlifts war nutzlos geworden. Das Bergdorf erneut für Autos zu öffnen, kam für die Bauern nicht in Frage. Nur wenige Tage vor Saisonbeginn konnte ein Skibus zwischen dem Parkplatz und dem Gebiet eingerichtet werden.

Schon in den ersten Wochen nach der Schneeschmelze wurden die Arbeiten am Jägerlift fortgesetzt. Eine nochmalige Katastrophe musste um jeden Preis verhindert werden, die Fertigstellung durfte nicht gefährdet werden. So kam es, dass bereits im August 1976 der Jägerlift in Betrieb gehen konnte.

Mit Erfolg. Der Jägerlift brachte die Rettung des Gebiets. Mit dem Frieden im Dorf kehrten schnell auch die Gäste wieder zurück. Doch schon bald zeichnete sich ab, dass der Teuflerlift das Potential der Piste 1 noch bei weitem nicht ausnützen konnte. Man entschied sich daher, im Jahr 1980 einen Schlepplift parallel zu dieser Piste zu errichten. Mit dem neuen Lift ging auch eine Erweiterung der betriebseigenen Garage in der Teuflerlift-Talstation einher. Noch heute ist der Anbau von 1980 mit seiner grauen Fassade klar zu erkennen.

Die letzte große Erweiterung des Gebiets erfolgte im Jahr 1989, als ein neuer Schlepplift von der Talstation des Jägerlifts zur heutigen Grathütte errichtet wurde. Eine neue Materialseilbahn brachte schließlich den Durchbruch für die Grathütte, die ab 1992 zum beliebtesten Lokal im Gebiet wurde.

Doch mit der Zeit wurden die alten Anlagen unmodern. Es zeigte sich schon vor der Jahrtausendwende, dass Teuflertal mehr und mehr Schwierigkeiten damit hatte, die Erwartungen der Gäste hinsichtlich Komfort zu erfüllen. Die Verantwortlichen des Skigebietsbetreibers erkannten jedoch bald genug die Chance, mit einer generalsanierten Anlage wieder neue Gäste in das Gebiet zu locken. Nach mehr als fünfjährigen Vorbereitungen begann im Frühjahr 2001 der Abbruch des alten Teuflerlifts. Der traditionsreiche 2er-Sessellift sollte einer modernen 4er-Sesselbahn weichen. Die Trassierung wurde verschoben und zum Berg hin verlängert, sodass sich mit der neuen Bahn auch mehr Abfahrtsmöglichkeiten für Skifahrer ergaben.

Mehr und mehr zeigte sich das autofreie Bergdorf als Besuchermagnet. Wo noch vor wenigen Jahrzehnten Bergbauern ihr Vieh gehalten hatten, wuchsen nun Premium-Hotels wie die Pilze aus dem Boden. Sogar ein ganz neuer Ortsteil entstand: Das "neue" Teuflertal, direkt am Straßentunnel. Das Teuflertal begann, den Tourismus vollends für sich zu entdecken.

Das Jahr 2008 brachte gleich zwei Veränderungen mit sich. Immer weniger Gäste fuhren mit dem veralteten Schlepplift im Teuflertal. Die moderne 4er-Sesselbahn hatte Jahr für Jahr an der Wirtschaftlichkeit des Lifts genagt. In der letzten Saison gab es Tage, an denen weniger als 500 Leute mit dem Schlepplift fuhren - und das in der Hauptsaison. Nach 28 Jahren Betrieb hatte der Lift nun das Ende seiner Lebenszeit erreicht. Anfangs war zwar noch geplant, den Lift zu modernisieren oder allenfalls zu verkaufen. Doch bis heute wurde der Lift noch nicht vollständig abgetragen. Im Gegensatz, die Talstation wird sogar nach wie vor gepflegt.

Die zweite Veränderung 2008 war eine neue Anlage. Seit dem befördert der Gratexpress, eine moderne 8er-Kabinenbahn, Gäste auf den namensgebenden Grat oberhalb des Teuflertal-Bergdorfes. Mit der neuen Anlage konnte nicht nur eine neue Piste erschlossen werden, es wurde sogar eine Rodelbahn auf der Baustellenstraße eingerichtet. Gleichzeitig verlor aber die Materialseilbahn zur Grathütte ihre Bedeutung für die Wintersaison. Sie blieb zwar zunächst erhalten, wurde aber ab 2010 immer weiter zurückgebaut.

Im Jahr 2012 entschied man sich, künftig auch auf den Sommertourismus zu setzen. Seither sind in den Sommerferien die Teuflerbahn täglich und der Gratexpress wochenends geöffnet. Glücklicherweise hatte man bereits im Jahr 2001 bei der Errichtung der Teuflerbahn bereits eine vollständige Talförderung ermöglicht. Der Sommertourismus brachte nun den Aufschwung des Gebietes, und so konnte 2014 die neueste Bahn dem Betrieb übergeben werden. Eine moderne 6er-Sesselbahn ersetzte den letzten fixgeklemmten Lift im Gebiet: Die Jägerbahn. Aus Kostengründen erhielt diese Anlage als einzige im Gebiet eine Stationsgaragierung.

Heute präsentiert sich Teuflertal einerseits als idyllisches und wunderschönes Erholungsgebiet inmitten der Voralpenregion. Andererseits bietet das Gebiet aber Sommer- und Wintertourismus auf höchstem Niveau mit komfortablen, modernen Anlagen. Wir wünschen einen schönen Aufenthalt!

  

Hier zu sehen: Bergstationen der 4-CLD/B Teuflerbahn (links im Vordergrund), der 6-CLD/B Jägerbahn (Bildmitte im Vordergrund) und der 8-MGD Gratexpress im Hintergrund.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Spielen der Map Teuflertal.